Forschung

Forschungsgruppe: Frühes psychisches Erleben – Frühe Hilfen

Wer sind wir und was wollen wir?

Die Arbeitsgruppe existiert seit neun Jahren. Sie wurde 2004 gegründet von Mitgliedern des Fördervereins zum Zwecke der wissenschaftlichen Erforschung frühen psychischen Erlebens mittels der Beobachtungsmethode nach Esther Bick sowie zur praktischen Anwendung dieser Erkenntnisse bei der Behandlung früher psychischer Störungen des Säuglings und der Mutter-Kind-Interaktion und Prävention nach frühen Traumatisierungen wie z.B. nach der Frühgeburt.
Die Arbeitsgruppe ist ein Projekt des Vereins und steht Interessierten offen.
Wir wollen unsere Erkenntnisse und Erfahrungen weiter vermitteln an Eltern, an medizinisches Personal der Intensiv- und Wöchnerinnenstationen, an Hebammen und Ärzte sowie an Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten.
Unser Ziel ist, möglichst früh und effektiv, d.h. unmittelbar nach der Geburt/Frühgeburt mit psychotherapeutischen Mitteln (Wort-Behandlung) zu helfen.
Unser Ziel ist es auch, möglichst früh, also bereits in der vorsprachlichen Lebensperiode, mit der Prävention psychischer Störungen zu beginnen und dafür spezifische Interventionstechniken zu entwickeln.
Diese Hilfen werden von den Krankenkassen nicht bezahlt und deshalb von uns kostenlos angeboten. Ein Teil der anfallenden Arbeiten (Gruppensupervision, Transkription, Büromaterial) wurde einige Jahre (2004 – 20011) finanziell unterstützt durch die Gesellschaft zur Förderung für analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie.

Was haben wir bisher geleistet?

Seit 2004 beobachten wir Frühgeborene und Neugeborene nach der von Esther Bick entwickelten Methode in verschiedenen Berliner Krankenhäusern (z.B. Vivantes Klinikum Friedrichshain – Frühgeborenenstation, Vivantes Klinikum Kaulsdorf – Wöchnerinnenstation, St.-Jospehs-Krankenhaus – Frühgeborenenstation) sowie in der Universitätsklinik Turku/Finnland – Frühgeborenenintensivstation und werten diese Beobachtungen systematisch aus.
In den genannten Berliner Kliniken haben wir unentgeltliche Fortbildungsveranstaltungen durchgeführt. Dabei haben wir sowohl unsere Ergebnisse vermittelt, als auch methodische Anleitungen zur Beziehungsarbeit zwischen Profi und Baby angeboten sowie direkte Krisenhilfe (auf der Station) bei Müttern mit Kontaktstörungen zum Baby/Frühgeborenen geleistet.

Kontakt zur Forschungsgruppe über: Sekretariat