Forschung

Forschungsgruppe Frühes Erleben

Die Forschungsgruppe besteht seit der Gründung des Fördervereins 2000.

Sie befasst sich mit der Erforschung des frühen Erlebens mittels der Methode der teilnehmenden Säuglingsbeobachtung nach Esther Bick und der Verbreitung der Anwendung dieser Methode in der sozialen Feldforschung und in der Ausbildung.

Sie ist neben dem Institut und den damit verbundenen Aus-Weiter-und Fortbildungsaufgaben die Gruppierung des Fördervereines, die sich am deutlichsten mit den primären Zielen des Fördervereins befasst.

Ihre Projekte im Einzelnen

1. Tagungen zur teilnehmenden Infant Observation nach der Methode von Esther Bick im deutschsprachigen Raum in Zusammenarbeit mit dem IAKJP-Esther Bick.

 

Vorbereitungs-und Referentengruppe der AG

Michael Poweleit, Cecilia Salamanca, Kathrin Neumann, Agathe Israel                         bis 2012: Petra Aulbert , Ulrike Treier und  Rita Stockmann

 

Externe Referenten und Gruppenleiter

Bründl/München, Diem-Wille/Wien, Maiello/Rom, Netzer-Stein/London, Lazar+/München, Klinkwort/München, Hausser/München, Adler-Cormann/Düsseldorf, Engelhardt/Düsseldorf, Kalkreuht/Freiburg,Michi/Tel Aviv, Freiberger/München, Knott/Stuttgart, Köhler-Weisker/Frankfurt, Wegeler-Schardt/Frankfurt, Häussler/Heilbronn

Die zweitägigen Tagungen finden zwischen 2006 und 2012 und wieder seit 2019 in jährlichem Abstand in Berlin statt. Anliegen ist die Verbreitung der teilnehmenden Säuglingsbeobachtung nach der Methode von Esther Bick (Tavistock Klinik London).
Die Babybeobachtung nach der Methode von Esther Bick ist  auch in Deutschland an mehreren Instituten fester Bestandteil in der Ausbildung der analytischen Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten geworden, weil sie eine reiche Erfahrung im Verstehen früher Entwicklungsprozesse und Gefühlszustände ermöglicht und die Basis für die psychoanalytische Haltung vermittelt. Dazu gehört eine intensive, regelmäßige Gruppensupervision in der versucht wird, diese inneren Zustände und Prozesse zu erfassen und zu beschreiben.

 

Tagungskonzept:

Die Tagung sollte den Gedanken „Lernen durch Erfahrung“ sowohl inhaltlich, als auch in ihren Strukturen aufgreifen. Jede Tagung hat einen thematischen Schwerpunkt, der im Einführungsvortrag – seit 2019 auch im Co-Referat – und in der Diskussion zum Vortrag behandelt wird. Ansonsten wird auf eine theoretische Arbeit zu Gunsten der Selbsterarbeitung verzichtet, dafür ein Raum angeboten, Material miteinander durchzuarbeiten und voneinander zu lernen.

Im Mittelpunkt steht die Diskussion von Beobachtungsprotokollen in der Kleingruppe (3 Sitzungen mit 1-2 Gruppenleitern), die das schrittweise Durchleben der Stunde und die damit verbundene Reflexionsarbeit zugänglich macht. Die Tagungen sind konzipiert als wiederkehrende Lernerfahrung, in der gemeinsamen eine Verständigung der Supervisoren untereinander im Umgang mit den schwierigen Mentalisierungsprozessen frühen Erlebens sowie in der Methode der psychoanalytischen Säuglingsbeobachtung und damit verbundener Probleme und die im Ausbildungskontext der Entwicklung der psychoanalytischen Identität dienen kann. Dieser Aspekt wird zumindest in Deutschland noch viel zu wenig gesehen.

 

Zielgruppen:

– psychoanalytisch vorgebildete Supervisoren von Säuglingsbeobachtungsgruppen, die überwiegend an psychoanalytischen Ausbildungsinstituten für KJPt in Deutschland tätig sind sowie

– Erfahrene, die nach einer abgeschlossenen  Säuglingsbeobachtung ihr Wissen vertiefen oder eine Supervisionsarbeit anstreben, aber auch

– Interessenten, die einen Einblick in die Methode erhalten wollen,

Einladungen gingen auch ins deutschsprachige Ausland und nach London.

Jeweils 60 – 100 Teilnehmer besuchten die Tagungen.

 

Die Themen der Tagungen

2006    Der Beobachter in der Position des Dritten und die Begegnung mit dem eigenen frühen Erleben- Säuglingsbeobachtung als Ort emotionalen Lernens

Dabei stellen die Suche nach einer guten Balance zwischen Nähe und Distanz sowie die Entmischungsarbeit der Gefühle des Beobachters von der des Babys eine besondere Herausforderung dar.

Auch Lehrer und Erzieher können – wie die Erfahrung zeigt-, durch diese Art des Lernens ihre Wahrnehmung für emotionale Befindlichkeiten ihrer Schüler erhöhen und klarer intervenieren.

Dazu Vortrag von Dr. Suzanne Maiello /Rom

 

2007    Beobachten-Schreiben-Deuten

Ein wesentliches Element der Beobachtung ist die Niederschrift des Stundenprotokolls. Beobachtetes möglichst genau zu beschreiben, vom eigenen Erleben abzugrenzen und der Versuchung vorschnellen Deutens zu widerstehen bedarf großer Aufmerksamkeit, aber auch innerer Bescheidung.

Dazu Vortrag von Dr. Suzanne Maiello/Rom

 

2008    Die Arbeit mit dem Protokoll

In der Gruppensupervision können wir das Zusammenwirken von „Sequentialität“ und „dream work“ in der Beobachtung untersuchen. Bei der Sequentialität entsteht die Bedeutung durch die zeitliche Abfolge, beim „dream work“ durch das intuitive Einstimmen auf die beobachtete Szene. Erst im Zusammenkommen beider Qualitäten (Koinzidenz) kann Tiefe und ein Gefühl von Wahrheit entstehen, das besonders dann lebendig werden kann, wenn die BeobachterIn mit ihrer Stimme anwesend ist.

Dazu Vortrag von Dr. Suzanne Maiello/Rom

 

2009    Säuglingsbeobachtung und analytische Haltung. Vom Beobachten zum Behandeln

Der bedeutende Einfluss der Beobachtungserfahrung auf die analytische Haltung und auf die spätere therapeutische Arbeit soll untersucht werden. Die erste Begegnung mit der Familie enthält – ebenso wie der Erstkontakt mit einem Patienten – in verdichteter Form die inneren Themen und Dramen mit denen die Familien in dieser besonderen Situation beschäftigt sind. Sie können zu diesem Zeitpunkt noch nicht in der Tiefe ihrer Bedeutung verstanden werden, entfalten sich aber im Verlauf der Beobachtung bzw. Behandlung. Dazu Eröffnungsplenum mit Podiumsdiskussion „Kann in dieser Familie beobachtet werden?“mit Gisela Ermann/München,Ross Lazar/München, Suzanne Maiello/Rom. In den Workshops am Ende der Tagung wurden Fragen zum Setting und zu dem Rahmen der Beobachtung eingehender diskutiert.

 

2010    Von der Bedeutung der Abstinenz in der Säuglingsbeobachtung

Auseinandersetzung mit Themen, die mit dem Begriff der Abstinenz beschrieben werden können, z.B. Fragen wie: „Spreche ich die werdenden Eltern mit Du oder Sie an“; „Soll ich Essen und Getränke annehmen?“; „Was mache ich, wenn ich nach konkreten Ratschlägen gefragt werde?“; „Was mache ich, wenn ich plötzlich zum Babysitter gemacht werde?“ usw. Einerseits sind für diese Situationen klare Regeln aufgestellt. Andererseits kann es in der Beobachtungsarbeit nicht darum gehen, diese Regeln als rigide Vorschriften zu begreifen und entsprechend umzusetzen. Wenn die Regeln jedoch in ihrer Bedeutung verstanden sind, können sie in guter Weise zu einer inneren Haltung werden.

Dazu Vortrag Abstinenz als Norm oder innere Haltung? Agathe Israel, Petra Aulbert, Ulrike Treier/Bln. Am Ende der Tagung Workshop 1: Facetten der Abstinenz im Verlauf der Beobachtung Workshop 2: Der Faktor Zeit in der Beobachtung: Dauer der Beobachtung (1 Jahr oder 2 Jahre, Häufigkeit der Supervisionen, Dauer der Gruppensitzung.

 

2011    Von der Bedeutung des Erlebens in der Säuglingsbeobachtung

Im Gegensatz zum mechanischen Auge einer Kamera „sieht“ der Beobachter mit einem lebendigen Auge und tritt mit seiner eigenen inneren Welt – ihren bewussten und unbewussten Anteilen – in Kontakt mit dem Baby. Das macht jede Beobachtung einzigartig. Dieser Kontakt wird im Protokoll beschrieben und wiederum von einer einzigartigen Supervisionsgruppe besprochen. Wir möchten darüber nachdenken, was im Verlauf dieses Prozesses geschieht. Wie kann es gelingen, die inneren Welten von Baby und Beobachter voneinander zu unterscheiden und gleichzeitig etwas von dem zu erfassen, was durch diese besondere Begegnung entsteht?

Dazu im Eröffnungsplenum Arbeit an einer ausgewählten Beobachtungsszene durch Agathe Israel, Petra Aulbert, Ulrike Treier/ Berlin und am Ende der Tagung Workshop 1: Über die Beendigung der Beobachtung Workshop 2: Bedeutung und Besonderheiten des zweiten Beobachtungsjahres.

 

2012    Die Aufgaben der Supervisoren in den Beobachtungsgruppen

Wie das Baby der Eltern bedarf, um in der Welt anzukommen, braucht der Beobachter den Supervisor und die Seminargruppe, um seine neue Aufgabe kennenzulernen und sich in ihr sicher zu fühlen. Auf der letzten Tagung wurde darüber nachgedacht, was die Supervisoren den Beobachtern mit auf den Weg geben. Einige wenige Regeln können auf unbekanntem Terrain Orientierung schaffen ohne einzuengen und ohne die eigene Erfahrung zu behindern. Beginnt die gemeinsame Arbeit in der Seminargruppe wenn das Baby da ist oder schon vorher? Wie viel theoretisches Wissen ist bereits im Vorfeld erforderlich? Wie kann es gelingen, dass sich die Gruppe zu einer Arbeitsgruppe entwickelt, die ihre Aufgabe, zu beobachten ohne zu bewerten, erfüllen kann, ohne die dabei auftauchenden heftigen Gefühle auszuklammern? Wie kann der „Verdauungsprozess“, der beim Beobachten selbst, beim Protokollieren, in der Gruppendiskussion und schließlich im Gruppenprotokoll stattfindet, gestaltet und begleitet werden?

Dazu Einführungsreferat von Petra Aulbert, Agathe Israel, Rita Stockmann, Ulrike Treier/Berlin Am Ende der Tagung Workshop 1 zur Qualifizierung zur SupervisorIn, Workshop2 die Aufgabe des Supervisors bei der Suche nach einer Familie.

 

2019    Wie das Baby und seine Familie die Beobachter*in erlebt und gebraucht

Die Säuglingsbeobachtung  nach der Methode von Esther Bick  und die damit verbundene Supervisionsarbeit  in der Gruppe sind eine naturalistische Feldforschungsmethode. Beobachtende  lernen sich als  „Schlüsselinstrument“  kennen, indem sie nicht nur frühe Kommunikation und Gefühlszustände   aufnehmen, reflektieren und  mentalisieren, sondern ihre  Position als Dritte  innerhalb des familiären Systems untersuchen und  lernen sich als beobachtendes und beobachtetes Objekt wahrzunehmen. Wie die Familie mit Beobachtenden  als Personen und als Repräsentanten der Dritten Position umgeht, wie  sie – im Sinne Winnicotts „gebraucht“  werden – kann sehr unterschiedlich sein. Jedoch immer befördert die  triadische Konstellation der Säuglingsbeobachtung emotionale  Entwicklungsprozesse. Der Fokus der Beobachtung und der  Supervision richtet sich deshalb nicht nur auf die Dyade, sondern  immer auch auf die frühen triadischen Inszenierungen, die, sobald sie mit Hilfe der Seminargruppe durchdacht werden, den triangulären Entwicklungsraum sichtbar machen.

Dazu Vortrag „Wie das Baby und seine Familie die Beobachter*in im Laufe der Säuglingsbeobachtung erlebt und gebraucht – eine Analyse von 2-jährigen Beobachtungsverläufen“ Agathe Israel/Berlin, Co-Referat Peter Bründl /München Die Tagung wird mit einem Gedenken an Ross A. Lazar durch Michael Poweleit/Berlin eröffnet und mit einer Großgruppe mit graphic recording zum Thema „Material – Gruppe- eigene Erkenntnis“ beendet.

 

2020    Ende der Beobachtung – Wie kann die Realität von Abschied und Trennen zum entwicklungsfördernden Prozess werden?               in Vorbereitung als online Tagung

Im Schwerpunkt soll es bei der diesjährigen Tagung um das Ende der Beobachtung – den Abschied von der Beobachterfamilie gehen. Während der 1 – 2 jährigen Beobachtung wachsen zwischen der Familie und ihrer Beobachter*in Verbindungen, ähnlich denen in Psychotherapien. Wie können die mit Loslösung und Auseinandergehen verbundenen Gefühle und Phantasien aufgenommen und verstanden werden? Wie kann die Realität von Abschied und Trennen zum entwicklungsfördernden Prozess werden?

Dazu Vortrag Zum Ende der Beobachtung von Gisela Klinkwort (ehemals Ermann)/München, Co-Referat Agathe Israel/Berlin , Klein-und Großgruppensitzung

 

 

Veröffentlichungen: Aulbert, Salamanca, Treier: Säuglingsbeobachtung nach der Methode von Esther Bick- Über  die Schwierigkeit einen guten Ort zwischen emotionaler Nähe und Distanz zu finden . In : psychoanalytische Säuglingsbeobachtung und Säuglings-Kleinkind-Eltern-Pschotherapie, Hrg.: Gabriele Häußler 2015, Brandes&Apsel

 

2. Projekt Früh-und Neugeborenenbeobachtung in der Intensivmedizin

Von 2004 – 2012 beobachten wir Frühgeborene und Neugeborene nach der von Esther Bick entwickelten Methode in verschiedenen Berliner Krankenhäusern (z.B. Vivantes Klinikum Friedrichshain – Frühgeborenenstation, Vivantes Klinikum Kaulsdorf – Wöchnerinnenstation, St.-Jospehs-Krankenhaus – Frühgeborenenstation) sowie in der Universitätsklinik Turku/Finnland – Frühgeborenenintensivstation und werten diese Beobachtungen systematisch aus.

In den genannten Berliner Kliniken haben wir unentgeltliche Fortbildungsveranstaltungen durchgeführt. Dabei haben wir sowohl unsere Ergebnisse vermittelt, als auch methodische Anleitungen zur Beziehungsarbeit zwischen Profi und Baby angeboten sowie direkte Krisenhilfe (auf der Station) bei Müttern mit Kontaktstörungen zum Baby/Frühgeborenen geleistet.

 

Teilnehmer: Heider, Aulbert, Schmeisky, Klausmeyer, Israel, Ahlheim, Stockmann, Salamanca

Einige Ergebnisse der Arbeit wurden publiziert:

 

Veröffentlichungen:

– Früh in der Welt- Das Erleben Frühgeborener auf der Intensivstation.

Israel/Reismann- Brandes&Apsel 2008 [Auch als e-book]

-Leben nach dem Trauma. Ahlheim/Israel Z.AKJP 3/2013

 

3. Projekt ethnologische Aspekte in der Frühentwicklung

Es wurde die 1 1 /4 jährige Beobachtung eines Zinti-Babys in seiner Familie in einem Dorf in Siebenbürgen/Rumänien entlang der Beobachtungsprotokolle durchgearbeitet und darüber auch referiert und publiziert.

Vortrag: Winnicott Konferenz 2017

Buchbeitrag: A.Israel: Wie am Lebensanfang Nähren-Verdauen-Ausscheiden die somatische Integration und die emotionale Struktur beeinflussen – Überlegungen zum Prozess des Werdens und Darstellung an einer Säuglingsbeobachtung in einer Ciganfamilie. In:  there is no such thing as a baby, Hrg: U. Müller, Psychosozialverlag 2019

 

4. Die Bedeutung der teilnehmenden Säuglingsbeobachtung für Kinder und Familien

Die Projektgruppe besteht aus 4 Kolleginnen (Ahlheim, Salamanca, Stockmann, Israel), die in 4 bis 8 wöchentlichem Abstand zusammen arbeiten.

 

4.a. Untersuchung  der Protokolle von 36 Säuglingsbeobachtungen, die über 2 Jahre liefen durch

A.Israel und Diskussion in der Gruppe.

Die Gruppe  diskutierte  die  Ergebnisse der Analyse von beobachtbaren Phänomenen aus  der Perspektive des Babys über die Beziehung zwischen Baby und BeobachterIn, die  während einer teilnehmende Säuglingsbeobachtung nach der Methode Esther Bick  entstehen , u.a. wie das Baby mit der BeobachterIn präverbal kommuniziert, wie es ihr wohlwollendes Interesse und zuverlässiges Containment  nutzt, zu lernen psychische Funktionen selber auszuüben.  So wurde deutlich, dass das Kind sie nutzen kann in emotionalen Notlagen  oder um Erfahrungen zu verdauen oder um sein Nachträglich-Sein zu unterstützen  oder um den dritten Anderen zu erkennen. Es ergaben sich Hinweise, wie die fortschreitende Entwicklung des Kindes seine Beziehung zur Beobachterin  wandelt. Auch wurden die Grenzen des Vorhabens diskutiert.

Publikation: A.Israel: Wie erlebt und gebraucht das Baby seine BeobachterIn im Laufe der Säuglingsbeobachtung nach der Methode von Esther Bick? in Z.AKJP 3/2017

 

4.b. Seit 2017 Untersuchung der Erstbegegnung der Beobachter*in mit Eltern, die sich für eine Säuglingsbeobachtung bereit erklärten.

Dabei wird von der Grundannahme ausgegangen, dass  die Beziehungsdynamik  zwischen Eltern/Mutter und der/die BeobachterIn  sowie der Umgang mit dem Anliegen  „Beobachtung der Entwicklung des Babys und der „primären Beziehungen“ die, auf das Baby gerichteten bewußten und unbewußten Zuschreibungen, Ängste, Rollen widerspiegeln. Die Protokolle werden tiefenhermeneutisch ausgewertet.

Ziel der Untersuchung ist, an Hand der protokollierten Erstbegegnungen Einblick in die bewußten und unbewußten Erwartungen der Eltern an die Säuglingsbeobachtung zu erhalten (Wieso entschließen sich Eltern zur Beobachtung?). Es soll damit einen Beitrag zum kontroversen Diskurs über die ethischen und prophylaktischen Aspekte der Säuglingsbeobachtung nach der Methode von Esther Bick geleistet werden, aber auch die Bedeutung des personalen und mentalen Dritten(Beobachter*in) für die Triade/Elternschaft untersucht werden .

Eine Publikation ist vorgesehen.